Dort hat man im wahrsten Sinn des Wortes "nah am Wasser gebaut".
mfg Wolfgang
Dort hat man im wahrsten Sinn des Wortes "nah am Wasser gebaut".
mfg Wolfgang
Urlaub bei Freunden, Urlaub auf Kreta
http://www.nana-apartments.gr/
Manche meinen, sie sind beschlagen.
Dabei sind sie nur bekloppt.
... equo ne credite, Teucri. Quidquid id est, timeo Danaos et dona ferentes.
...und an den Häuschen rechts ist in die Säule eine Dusche einbetoniert, wenn ein Laster zu nah vorbeifährt, reisst er sie weg!!
Die Strasse sah letzten Herbst schon "abgerissen" aus, aber da hat Neptun recht gewütet!!
LG
Beatrice
17. Mai … der Geburtstag von Fritz.
Nach einem kurzen Sonnenbad am Balkon mache ich mich auf den Weg ins Hinterland, Blumen pflücken, die Frühstückstafel muss heute dem Anlass entsprechend schön geschmückt werden. Mehr spaziere ich, als ich Blumen sammle … es ist so angenehm, wohlig warm schmeichelt die Morgensonne, es riecht alles so frisch und grün. Das Frühstück wird zelebriert, in die Glückwünsche mischt sich bei mir allerdings schon wieder ein leiser Hauch von Abschied – heute geht es weiter zu meiner nächsten Station, nach Ano Asites. Der Abschied von den Vermietern ist freundlich – ja, ich komme sicher einmal wieder. Es war eine runde Sache!
http://www.kreta-xenos.de/index.html
Diese Apartments kann man wirklich wärmstens empfehlen!
Einmal noch kurz Winkewinke zu Dimitri, dem Wirt, das war’s dann mit Kastri. Naja, noch nicht ganz, ein paar Hundert Meter weiter wird frischer Fisch direkt vom Pickup verkauft. Erster Fotostopp! Und dann geht es wieder Kurve um Kurve hinauf in die Berge, die Aussicht auf die Südküste und dann das Tal der Krebse ist wieder atemberaubend schön! Im nächsten Augenblick besteht die Aussicht dann nur mehr noch aus der Messara und dem noch schneebedeckten Psiloritis in weiter Ferne.
Nach einigen Fotostopps wird in Moires aufgetankt – am Geldautomaten. Der erste Bankomat streikt, der zweite spuckt dann gottseidank die gewünschten Geldscheine aus. Bei mir jedenfalls, Mariannas Karte wird kurzerhand eingezogen – Systemfehler, wie wir in der Bank dann erfahren. Aus diesem Grund kann die Karte auch nicht gleich herausgegeben werden. Nachdem Fritz ohnehin ausreichend mit Barem versorgt ist, können wir auf diesen Schreck hinauf dann doch ein herrliches Frappe genießen.
Kouses heißt unser nächstes Ziel. Der Kräuterladen von Botano ist voller Kunden, so haben wir Zeit, alles ganz genau zu betrachten, die eifrig mit Futter für ihre Jungen heranfliegende Schwalbe zu beobachten. Ein Pappou, der mit seinem Stuhl gemütlich mitten im Geschäft sitzt, erklärt mir vieles, alles verstehe ich nicht, bin ja kein Kräuterexperte. Ein Auge hat er immer auf das Schwalbennest und mit seiner Hilfe drücke ich dann einige Male im rechten Moment auf den Auslöser und kann die hungrigen Schnäbel gut erwischen. Großeinkauf ist dann angesagt – und zu meiner großen Freude gibt es auch die Mastix-Handcreme, die ich unbedingt haben wollte. Und nicht vergessen – Mastix für meine Tochter, die diese Zutat für ihr griechisches Artos-Brot unbedingt braucht.
Danach stärken wir uns in der Bio-Taverna Ola Kala. Und dort ist wirklich alles „ola kala“, wunderbar schmackhaftes Essen wird uns serviert. Dass dort eine große Überraschung auf mich wartete, hätte ich nicht gedacht. Eine österreichische Spezialität aus der Steiermark, Vanilleeis mit Kernöl. Marianna zuliebe probiere ich diese Kreation und habe es nicht bereut. Ganz im Gegenteil. Ein köstliches Geschmacksvergnügen, auf das ich nicht vorbereitet war. Jahrelang hatte ich mich daheim geweigert, das zu probieren. Ich nehme mir vor, in Zukunft wieder etwas „offener“ für Neues zu sein. Gratulation jedenfalls an die Landsmännin Maria, die in Kouses wunderbar gut aufgekocht hat.
Die letzte gemeinsame Etappe bringt uns dann nach Ano Asites – mit einem kleinen Umweg, weil es auf der Schnellstraße von Süd nach Nord bei Venerato keine direkte Abfahrt mehr nach Kerasia gibt. Aber alle Wege führen schlussendlich (jedenfalls mich) in mein Dorf. Michalis, der Wirt des Prinos Village verwöhnt uns gleich mit einem Willkommensgetränk – Bier und Frappe. Und dann heißt es Abschied nehmen, Abschied von Marianna
und Fritz
, mit denen ich ein paar wunderschöne, ereignisreiche, lustige Tage verbringen durfte. Danke für alles!
Über das Forumtreffen zwei Tage später haben wir ja schon berichtet.
Die sonstigen Urlaubstage gehören nur mir allein ….
Als stilvollen Abschluss dieses Kreta-Urlaubes verbringen wir den letzten Abend auf der Terrasse des Homo Sapiens Museums und genießen einen traumhaften Sonnenuntergang, so wie im Bilderbuch, von dem ich sicher eine ganze Weile wieder zehren kann.
Fotos folgen noch. Aber dann ist Schluss! Für heuer!![]()
Geändert von Kretamum (15.07.2011 um 10:44 Uhr) Grund: Link eingefügt
LG Reinhilde
Urlaub in Griechenland = praktizierte Solidarität
www.prinosvillage.gr
"Griechenland ist weit mehr als die Summe seiner Teile."
Frei nach Aristoteles
Da bekommt man Fernweh. Vor allem weil du Station gemacht hast wo wir auch waren. Moires, Kouses, Ano Assites. Orte die man kennt stellt man sich beim Lesen gleich bildlich vor.
Ach ja...
Roland
Ein Genießer
Greek food is like having a party in my mouth
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